So geht Unternehmensfilm, Teil 2 – Die Produktion

Produktion

 

Wie wir sahen, wird in der Vorproduktion die Idee zum Film erst in ein Treatment, dann in ein Filmskript umgesetzt. Sind alle Änderungswünsche eingebaut, stehen am Ende dieser Phase die Planung der Dreharbeiten und die Bestellung des Materials.

Die zweite Phase, der wir uns zuwenden, ist die Produktion des Films. Dies ist, was Jeder mit dem Wort „Filmemachen“ verbindet: die eigentlichen Dreharbeiten. Wie diese Dreharbeiten durchgeführt werden, hängt von den Ergebnissen der Vorproduktion ab. Wird im Studio gedreht oder on location? Werden Darsteller eingesetzt oder kommt man ohne aus? Ist der Dreh inszeniert oder dokumentarisch? Alle diese Fragen müssen vorab geklärt werden, ihre Antworten entscheiden über Art und Aufwand der Dreharbeiten.

Typisch war (und ist immer noch) die Arbeit mit Kamerateams. Ein Redakteur oder Regisseur dreht mit einem Team, das im kleinsten Fall aus einem lichtsetzenden Kameramann und einem Assistenten, der auch für den Ton zuständig ist, besteht. Je nach Aufwand kommen noch Beleuchter und Ausstatter oder zusätzliche Kamerateams hinzu. Dieses Personal muss vorab gebucht und tage- bzw. stundenweise bezahlt werden. Dauert der Dreh länger als gedacht, wird der Film automatisch teurer.

Eine Produktion wie myllerfilm geht hier andere Wege. Dank moderner Kamera- und Lichttechnik schrumpft das benötigte Equipment auf die Ausmaße eines professionellen Fotoshootings – und kann von einer Person, evtl. von einem Assistenten verstärkt, durchgeführt werden, bei oft besserer Bildqualität. Das bedeutet von vornherein geringere Personalkosten. Gleichzeitig wird der Zeitfaktor zur Nebensache: dauern die Dreharbeiten länger als zunächst geplant, fallen keine Extrakosten an. Es wird gedreht, bis alles im Kasten ist – von den Kosten für evtl. zu buchende Darsteller einmal abgesehen.

Dreharbeiten sind für Außenstehende oft langweilig, weil augenscheinlich eine ganze Zeitlang nichts passiert. In dieser Zeit werden der Drehort vorbereitet, Kamera und Licht eingerichtet und kleine Änderungen durchgeführt, um das Kamerabild zu optimieren. Der eigentliche Dreh ist dann meist in weniger als einer Minute vorbei.

Wird die Ausrüstung am Ende eines Drehtages eingepackt, ist für die Verantwortlichen noch lange nicht Schluss. Das digital erzeugte Filmmaterial muss gesichert und dazu auf Festplatten kopiert werden. Die richtige Benennung der Clips ist Voraussetzung für einen guten Start in die Phase der Postproduktion. Doch darum geht es dann im nächsten Blog.

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