So geht Unternehmensfilm, Teil 1 – die Vorproduktion

 

So geht Unternehmensfilm

Einen Unternehmensfilm zu machen ist zu einem großen Teil Vertrauenssache. Das Ergebnis eines kreativen Prozesses lässt sich nicht genau vorhersagen. Auch haben viele Kunden falsche Vorstellungen von dem, was zu ihrem Budget machbar ist.

Unsicherheit bei der Planung kann schnell entstehen. Unsicherheit, die daher kommt, dass kaum ein Kunde die komplexen Zusammenhänge versteht, die selbst hinter einem kleinen, kurzen YouTube-Filmchen stehen können. Es ist also nicht verkehrt, einmal auf die Abläufe einzugehen, die zur Produktion eines guten Unternehmensfilmes gehören.

Es beginnt mit der Phase der Vorproduktion. Diese Phase beginnt mit dem Briefing seitens des Kunden und führt zunächst zur Ideengenerierung beim Produzenten. Hier ist ein offener Austausch wichtig. Als Kunde muss man bereit sein, sich von einigen Ideen zu verabschieden, weil sie unmöglich zu dem geplanten Budget passen. Doch auch als Produzent muss man aufpassen, nicht zu schnell eingefahrene Wege einzuschlagen.

Nach dem Briefing erstellt der Produzent in der Regel ein Treatment und begleitet es, wenn möglich, mit existierenden Beispielen, die eine Anmutung des Aussehens des Filmes geben.

Die nächste Stufe umfasst ein Skript, in dem, so weit es geht, die Texte bereits festgelegt werden. Der Produzent wird die geplanten Drehorte besichtigen und Fotos von möglichen Locations für die Filmarbeiten machen.

Den Abschluss der Vorproduktion bildet die genaue Drehplanung. Material und Personal wird bestellt und die Daten für die Produktion des Filmes festgelegt. Die meisten Produzenten stellen am Beginn der Vorproduktion die erste von zwei oder drei Teilrechnungen, um die personalintensiven Planungsarbeiten abzusichern.

Die Bedeutung dieser Produktionsphase ist immens – und sie wird oft unterschätzt. Änderungen, die später sehr teuer werden können, sind jetzt noch unproblematisch. Daher ist es wichtig, dass alle Beteiligten verstehen und einschätzen, was die hier getroffenen Entscheidungen für den fertigen Film bedeuten, bevor es in die nächste Phase, die Produktion geht. Davon mehr in der kommenden Woche.

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